ENVIRONMENT


Begib dich in deine Umgebung

Jedes Naturwesen braucht eine Umgebung, in der es wächst. So auch du! Du bist wie eine Pflanze, die die richtige Erde braucht, um zu wachsen. Die Sonne, damit der Samen keimen kann. Die richtige Menge Wasser, damit die Blätter sprießen und grün werden. Die Wale sind nicht nur in ihrem richtigen Element, sondern jeder Wal weiß um die richtige Umgebung zur richtigen Zeit.

Im Winter und in Sommer. Seichtere und tiefere Gewässer. Wir Menschen befinden uns oft in einer Umgebung, die uns nicht

wachsen lässt. Das fängt mit der äußeren Umgebung an. Dem Ort, an dem wir leben, das Haus oder die Wohnung, in der wir wohnen. Doch gleichsam gilt dies auch für die Menschen, die uns umgeben. Bekommen wir genug Licht und Liebe oder stehen wir im Schatten? Erfahren wir Förderung und Zuspruch oder schwächen uns die anderen und halten uns klein? Sobald du in deiner richtigen Umgebung bist, fühlst du es. Du fühlst dich lebendig, kraftvoll und sicher. 

Du fühlst, dass du wächst und gleichsam

Wurzeln ausbildest. Du bist angekommen.

Ich tauche mit dir ab und lasse dich fühlen, was sich für dich richtig und falsch anfühlt. Was du brauchst und was du loslassen möchtest. Das Meer, der Strand, der Wald, die Bäche führen dich an deine innere Natur heran. Dort begegnest du deinem wahres Selbst und tauchst mit einem neuen Bewusstsein wieder auf, um neue Entscheidungen für dein Leben zu treffen


Bornholm my love

Bornholm ist der Ort, an dem ich seit 2006 mit meinem Mann und meinen beiden Söhnen lebe. Diese Insel gib mir die idealen Bedingungen, um tiefe Wurzeln zu bilden und mich mit all meinen Träumen und Wünschen ´gen Himmel zu strecken. Ich habe mich beim ersten Besuch dieses Eilands in dieses Stücken Granitfelsen mitten in der Ostsee verliebt. Bornholm ist mehr als ein Wohnort. Bornholm ist ein Lebensgefühl.

In den letzten 15 Jahren nach der Aus-wanderung habe ich alle Seiten der Insel kennengelernt, ich habe mit ihr gelacht und geweint. Ich kenne ihre Schönheit und auch ihre Tücken. Doch eines hat sich für mich bewahrheitet: Bornholm ist meine Heimat und drückt das aus, was Leben für mich ausmacht. 

Hier finde ich das, was ich brauche, was

mein Herz zum Singen bringt und meiner Seele Flügel verleiht.

Ich liebe die Menschen, die mir in den letzten Jahren oft den Spiegel vorgehalten haben, die mir gezeigt haben, wie man zur Ruhe findet, Gelassenheit lebt und kreativ und voller Ideen ist. Ich liebe die Natur, die mir jeden Tag als Kraft- und Energiequelle dient und an deren Schönheit ich mich nicht sattsehen kann.  Ich liebe das Leben am Meer, die Jahreszeiten, den Trubel im Sommer und die Stille im Winter. Und ich liebe es, in dieser urwüchsigen Natur mit Menschen in die Tiefe zu gehen und sie sich selbst und ihrer eigenen inneren Schönheit in der Schönheit dieser atemberaubenden Natur begegnen zu lassen. Schroffe Granitfelsenküste, paradiesisch weiße Sandstrände, weite Dünenlandschaften, gewaltige Spaltentäler,

sprudelnde Wasserfälle, unzählige Bachläufe, kraftvolle Wälder, verwunsch-ene Burgen und hügelige Heidegebiete bieten die Kulisse für meine Natur-coachings. 

Aus Liebe zu der Insel habe ich 2015 einen Blog gestartet mit dem Namen „Bornholm my love“. Dieser Blog zeigt die unterschied-lichsten Gesichter, er berichtet von meinen Erfahrungen und Eindrucken. Und er nimmt auch mit auf eine Reise „hinter die Kulissen“. Das, was man im Urlaub vielleicht nicht erfährt, die Eigenheiten der Menschen, die Traditionen, die Geschich-ten, die sich am Rande des Sommer-Trubels abspielen. Und vor allem ist der Blog das, was er verspricht: Eine Liebeserklärung an den vielleicht schönsten Ort der Welt! 


Bye Bye Plastik

Wenn wir uns in unserem „Environment“ mit Bewusstheit bewegen, spüren und verstehen wir, dass alles eins ist. Wir Menschen sind auf unserer eigenen Lebensreise: Von der Geburt, über unsere frühe Kindheit, unsere Schulzeit, die Ausbildung oder das Studium, der Berufs-start, die Familiengründung, die Fragen nach Sinn und Aufgabe in den Fünfzigern, die Weisheit im Alter und schließlich das Sterben. Doch auch jedes Tier und jede Pflanze oder Baum ist auf dieser Lebens-reise. Ein männlicher Pottwal zum Beispiel wird in warmen Gewässern geboren, wächst dort zusammen mit seiner Mutter und seinen Tanten viele Jahre heran und lernt all´ das, was er zum Überleben braucht. Wenn er dann auf die lange Reise in den Norden geht, wo er sich in den kalten, fischreichen Meeren Fett anfressen wird. Erst nach 10 bis 15 Jahren kehrt er zurück in den Süden und gründet eine eigene Familie. Dann verlässt er wieder den Familienverband, um sich wieder prall und rund zu fressen für die nächste Paarung. Das ist seine Lebensreise mit all den Erlebnissen, Erfahrungen, Gefahren und Herausforderungen. Genauso wie ein Baum, der seinen Anfang tief in der Erde findet, sich langsam an die Oberfläche wagt und dann im Sonnenlicht seine ersten Triebe entwickelt. Eine Eiche zum Beispiel kann bis zu 500 Jahren alt werden und wenn wir andächtig vor einem alten Baum stehen, machen wir uns oft nicht klar, was dieser schon alles erlebt und für uns getan hat. Ihr Leben lang steht

so eine Eiche an dem selben Fleck, wächst langsam aber stetig und hat einen ganz eigenen Mikrokosmos von Erfahrungen und Produktivität. Sie produziert jeden Tag zwölf Kilo Zucker, den Sauerstoff für zehn Menschen und absorbiert den CO2-Aus-schuss von mehreren Großstadt-Häusern. Und sie ist das Zuhause für eine Vielzahl von anderen Lebewesen und kommuni-ziert in einem komplexen Lebensnetz mit den anderen Bäumen um sich herum. Die Eiche lebt und fühlt. Der Wal lebt und fühlt. Und das Mastschwein und das Huhn aus der Massentierhaltung hat auch eine Lebensreise. Eine Reise, die von Qualen und Leid geprägt ist, nicht von Leben.

Eine, die der Kreatur nicht würdig ist. Die Regenwälder werden abgeholzt, Lebensräume verschwinden, laut dem Bericht der Vereinten Nationen zur Artenvielfalt sterben bis zu 130 Tier- und Pflanzenarten täglich. Der Planet erwärmt sich stetig und ächzt unter unserer Last. 

Warum denken wir Menschen, dass unsere Lebensweise wichtiger als die der Pflanzen und Tiere ist? Dass der Mensch schützenswerter ist als andere Lebewesen? Dass wir der Schöpfung voran stehen?

Aus dem Gefühl der Verbundenheit mit allem können wir Verantwortung für andere und anderes übernehmen.
Wir können andere Geschöpfe behandeln wie uns selbst. Ihnen mit Liebe, Respekt und Fürsorge begegnen. Denn das, was wir lieben, schützen wir. Mit unseren Taten drücken wir dieses verantwortungsvolle

Bewusstsein aus. Wir können nach diesem Gefühl handeln. Wir können die Ressour-cen dieser Erde sparen. Wir können danach einkaufen. Unsere Kinder danach erziehen und ihnen dieses Bewusstsein weitergeben.

Ende 2018 habe ich das Projekt „Bye, Bye Plastik“ auf Bornholm ins Leben gerufen, mit dem Wal als Symbolfigur. Es ist aus meiner Liebe zu den Ozeanen dieser Welt und den Meeressäugern entstanden, aus dem Wunsch, nicht machtlos zuzusehen, wie die Meere und ihre Bewohner an unserem Plastikmüll ersticken. Eine im Ursprung kleine Initiative, die mittlerweile Kreise gezogen hat und wie eine Welle nach Deutschland geschwappt ist. Dort haben engagierte Frauen und Männer an verschiedenen Orten ein Projekt nach dem gleichen Vorbild gestartet. Die Insel Sylt ist dabei in Meilenstiefeln unterwegs und ist mit „Bye Bye Plastik Sylt“ mittlerweile auf der ganzen Insel und darüber hinaus bekannt und sogar zum Umweltpreis der Insel-und Halligkonferenz nominiert, mit Angela Merkel als Schirmherrin.
Mehr Infos zu dem Projekt findest du unter https://www.byebyeplastik.com/de/unsere-vision/
Melde dich gerne bei mir, wenn du mit dem Gedanken spielst, bei dir vor Ort die Initiative zu starten. Denn jede Handlung  das eigene Bewusstsein. Ich erkläre dir dann gerne mehr dazu am Telefon bzw. über Zoom! Ich freue mich sehr über deine Kontaktaufnahme!  


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